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Treppe Villa Oppenheim

Treppe Villa Oppenheim

Die Villa Oppenheim, auch Villa Sorgenfrei genannt, beherbergt seit 2012 das Heimat- und Geschichtsmuseum der Berliner Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf. Die nach den Plänen von Christian Heidecke in den Jahren 1881-1882 errichtete Villa war die Sommerresidenz der Familie Oppenheim. Bauherren waren Otto Georg Oppenheim und seine Frau Margarethe. Er entstammt der Königsberger Bankiersfamilie Oppenheim und Warschauer und sie war eine Tochter von Moses Mendelsohn. Eine Verbindung in den höchsten Kreisen der damaligen Zeit. Die Villa Oppenheim liegt in der Schloßstraße, nur einen Steinwurf vom Schloß Charlottenburg entfernt, was für zusätzliche Nähe zur Aristokratie sorgte.

Die heutige Villa ist leider nicht mehr in der gesamten ehemaligen Ausdehnung vorhanden. Die Stadt Charlottenburg, die das Anwesen nach dem Tod von Otto Oppenheim kaufte, wandelte einen Teil in den heutigen Schustehruspark um, riss den Nordflügel der dreiflügligen Villa ab, um auf den frei werdenden Platz die Sophie-Charlotte-Schule zu errichten. Zum Opfer dieser einschneidenden Umbauphase gehörte auch die halbgewendelte Treppe, die rechts neben dem Eingangsbereich die Räume im Obergschoß mit dem Erdgeschoß verband. Die heutige Haupttreppe auf unseren Photos, war früher die Personaltreppe. Obwohl das gesamte Haus mittlerweile unter Denkmalschutz steht, sind bei der Treppe nur die Formgebung und die Gestaltung noch Original. Die grauen Farben, wie auch der PVC-Belag wurden erst viel, viel später umgesetzt.

Wer mehr zu Charlottenburg – Wilmersdorf wissen möchte ist dort genau richtig. Der Eintritt ist frei und interessante Filme, Fotogafien und Texte erzählen die Geschichte der Stadtteile. Hier kann man wunderbar vergleichen, wie die Stadt einmal aussah und wie sie sich heute präsentiert. Oder wer von Euch wuste, dass um die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche einst die Straßenbahn drumrum fuhr. Sehr interessante Geschichten aus dem alten Berlin.