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Fifties und Sixties an der TU Dresden

Fifties und Sixties an der TU Dresden

Die TU Dresden ist ein Eldorado für Treppenhäuser aus dem Zeitraum der 50er bis 70er Jahre des vorjährigen Jahrhunderts. Fantastische runde Formen, durchlaufende Geländer, zeittypische Farbgestaltung und Materialien. Unser Beispiel entstammt dem Recknagel Gebäude. Ältere Semester werden sich noch an geflieste Couchtische in Nierenform oder Sideboards in Holzoptik mit pastellfarbenen Schiebetüren, orangebraunen Tapeten mit großen Mustern oder oder erinnern. Und genau diese Formensprache findet man auch in vielen Treppenhäusern der TU Dresden wieder. Betonierte, runde Treppenläufe mit Stein oder Terrazzo belegt, minimalistische Stabgeländer aus Stahl mit einem Kunststoffhandlauf abgeschlossen. Damals futuristisch, modern und der letzte Schrei, heute wieder schwer angesagt, erhaltenswert und voll im Trend. Zwischendurch gab es natürlich mal einige Jahre oder Jahrzehnte, in der solche Formen, Farben und Materialien als hässlich, uncool oder einfach nur von gestern galten. Glücklicherweise ist es vermutlich dem Umstand des Mangels an Geldes zu verdanken, dass Treppenhäuser und Gebäude aus dieser Zeit erhalten geblieben sind. Mittlerweile haben sie den Schutz des Kulturgutes oder eines Denkmals erreicht.

Den wenigsten Studenten werden diese Treppen als etwas Besonderes ins Auge fallen, aber für den, der sich auf die Geschichte einläßt, bietet fast jedes Gebäude der TU Dresden eine tolle Geschichte aus den Tagen unserer Eltern oder Großeltern.

Habt einfach einen schwungvollen Tag.

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