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Melbourne Star und die anderen Besonderheiten der Stadt

Melbourne Star und die anderen Besonderheiten der Stadt

Melbourne ist die Stadt, die vieles für sich beansprucht, was es nur auf der südlichen Hemisphäre gibt. Hier steht das das höchste Gebäude auf der Südhalbkugel – das Eureka Building, es ist die Stadt mit den meisten Restaurant und Foodshops und hier steht das einzige Observation Wheel – das Melbourne Star, südlich des Äquators.

Die Tatsache mit den Restaurant und Foodshops wird einem besonders in der Mittagszeit offensichtlich. Jeder Meter, aber auch wirklich jeder Meter Straßenfront in Downtown ist zur Lunchtime mit essenden Menschen belegt. Rauchschwaden von gebratenem Gemüse, frittierten Geflügelteilen oder French Fries, wie unsere Pommes im englischen heißen ziehen durch die schmalen Gassen zwischen den Hochhäusern der Stadt. Wäsche raushängen, Gardinen waschen oder mal das Fenster zum Lüften zu öffnen, sollte man sich zu dieser Tageszeit konsequent ersparen. Anderenfalls kann man den kulinarischen Geschmack der großen weiten Welt rund um die Uhr in den eigenen vier Wänden genießen. Aber wer kann schon wollen, dass Handtücher nach der morgendlichen Dusche eine Duftwolke mit einen Mix aus gebratener Ente und frittierten Tintenfisch verströmen? Na dann Mahlzeit alle zusammen.

Einzigartige Treppen lassen sich natürlich auch in der ganzen Stadt finden. Ein besonderes Exemplar findet sich in der 1915 eröffneten Assembly Hall in der Collins Street. In den alten Mauern ist ein interessanter Mix von Kirche, Antiquariat und verschiedenen Unternehmen wie Anwälte und Steuerberater entstanden. Ungewöhnlich, aber durchaus sinnvoll. Braucht man doch zum Bitten um bessere Geschäfte nur die Treppe runter und rein in die Kapelle. Dem Autor und Fotografen ist, obwohl das Foto anderen vermuten lässt, natürlich nichts passiert. Den Anruf im Auswärtigen Amt und die Sorge um das gesundheitliche Wohlergehen kann sich der aufmerksame Leser sparen. Aber für ein gutes Foto muss man sich auch schon mal querlegen.

Wie eingangs erwähnt ist das Melbourne Star das einzige Aussichts-Riesenrad zwischen dem Äquator und dem Südpol. Zugegeben bis an diese zwei Punkte reicht der Blick von dem 120 Meter hohen Rad nicht, aber über Melbourne, den Hafen, die Docklands und die nord-westlichen Vororte hat man eine spektakuläre Aussicht. Das wechselhafte Herbstwetter mit Regen, Sonnenschien, Wind und kühlen 16 Grad sorgt für stimmungsvollen Bilder am Himmel und kurze Wartezeiten am Riesenrad selbst. Eigentlich sind die Kabinen für bis zu 20 Personen ausgelegt, aber die meteorologischen Umstände sorgen dafür, dass wir allein eine Kabine temporär bewohnen durften. So hat man viel mehr Platz, um alle Einzelheiten genau betrachten zu können. Der Regenbogen war da nur noch ein Extraschmankerl obendrauf. Mit einem Dollar pro Minute Reisezeit ist dieses Vergnügen durchaus auch noch bezahlbar, die gewonnenen Eindrücke und Ansichten kann man mit Geld sowieso nicht aufwiegen.

Euch allen einen eindrucksreichen Tag.

SMG Treppen