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Treppe über den Baumwipfeln

Treppe über den Baumwipfeln

Der Bayrische Wald ist nicht nur Deutschland größter Nationalpark, sondern zusammen mit dem tschechischen Teil auch der größte Nationalpark Europas. Eine wunderschöne Landschaft, nur minimal vom Menschen beeinflusst. Die Natur bleibt sich selbst überlassen, egal ob eine Plage von Borgenkäfern sein Unwesen treibt oder Wind- und Schneebruch Schneisen im Wald hinterlässt. Das Ergebnis ist ein wunderschöner Wald voller Leben und Vielfalt.

Und wie kommt jetzt eine Treppe über die Baumwipfel? Am Rande des Nationalparks gibt es einige Informations- und Besucherzentren. Eines der Größten ist in Neuschönau. Hier ist der 1,3 Kilometer lange Baumwipfelpfad. Zwischen 8 und 25 Metern über dem Wandboden erstreckt sich ein Rundweg zwischen mächtigen Fichten, Tannen und Buchen hindurch. Am Ende erhebt sich der eiförmige Baumturm wie ein junger Schirmpilz über die Landschaft. In einer fast endlosen Spirale schraubt sich der Rundweg im Baumturm noch oben, umrundet dabei in der Mitte stehende Fichten, Tannen und Buchen, die wie in einem Gewächshaus stehen und nach oben streben. Die Besucher können so alle Ebenen und Teile der Baumgruppe von allen Seiten betrachten. Kurz vor dem Gipfelplateau des Baumturmes endet der Rundweg und geht final in eine Wendeltreppe über.

Halleluja; Halleluja … die Treppe über den Baumwipfeln ist erreicht. Sie endet in einer Höhe von 44 Metern über den Wandboden. Der Blick von der Aussichtsplattform geht weit über das Land. Die eben noch so riesigen Bäume entlang des Wipfelpfades erscheinen klein und zerbrechlich, die meisten Vögel fliegen unterhalb der Plattform vorbei und der Nationalpark erstreckt sich wie ein grüner Teppich. Spektakulär und wirklich beeindruckend.

Und wenn auf dem Boden kein Platz mehr für Treppen ist, dann bauen wir eben die Treppe über den Baumwipfeln.

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